Kann man die Heilbäder reaktivieren?

  • Heilbäder Methanas
    Gibt es Hoffnung für die Heilbäder Methanas?

    Im Mai 2009 führten Tobias Schorr und Andreas Deffner Journalisten auf Methana, um Öffentlichkeit für die vergessenen Bäder Methanas herzustellen.

Versuche, die Heilbäder zu entwickeln

Die einmalige Architektur der Heilbäder wäre schon alleine ein Grund, die Bäder zu reaktivieren. (c) Tobias Schorr
Die einmalige Architektur der Heilbäder wäre schon alleine ein Grund, die Bäder zu reaktivieren. (c) Tobias Schorr

Ungefähr 2003 begannen Spyros Papaioannou und sein Bruder Vasili sich um die Heilbäder zu bewerben, die bis dahin noch unter staatlichem Management litten. Der Niedergang der Heilbäder zog immer weitere Kreise und beeinflusste auch die lokale Wirtschaft. Es gab schon vorher einige Treffen mit den Verantwortlichen des griechischen Fremdenverkehrs und 1996 besuchte auch Manfred Bohr (der von den Heilbädern Bad Breisig Erfahrung hatte, EURO-HMC GmbH Health & Medical Care) Methana, um einen Plan zu entwickeln, wie man Methana und die Heilbäder voranbringen könnte.
Ich untertstützte Methana, in dem ich Herrn Bohr alles zeigte, was Methana interessant machte und ich half mit meinen Fotos & Informationen auch Spyros Papaioannou, eine attraktive Bewerbungsmappe zu erstellen.
Letztendlich hatte Spyros Papaioannou Erfolg und er konnte die Heilbäder pachten. Mit der Auflage, die Bäder zu modernisieren und zu restaurieren. Es sollte auch Hilfsmittel vom Staat und der EU geben.

Er und sein Bruder führten die Heilbäder bis ungefähr 2014. Bürokratische Hürden und der Niedergang des Tourismus machten leider die Heilbäder unwirtschaftlich. Ein großer Schlag gegen die Bäder war auch, dass die griechischen Krankenkassen nicht mehr die Kosten für Heilbad-Kuren übernahmen. Das gehörte angeblich zu den von der EU auferlegten Sparmaßnahmen.

2009 versuchte ich zusammen mit Andreas Deffner Journalisten zu organisieren, der Methana bekannter machen sollten.

Eine Reportage der Deutschen Welle über Methana

Die Journalistin Alkyone Karamanolis war im Auftrag der Deutschen Welle auf Methana und wir konnten ihr einige interessante Orte auf Methana vorstellen. (c) Tobias Schorr
Die Journalistin Alkyone Karamanolis war im Auftrag der Deutschen Welle auf Methana und wir konnten ihr einige interessante Orte auf Methana vorstellen. (c) Tobias Schorr
Andreas Deffner war der Mit-Organisator der Initiative, Journalisten nach Methana einzuladen. (c) Tobias Schorr
Andreas Deffner war der Mit-Organisator der Initiative, Journalisten nach Methana einzuladen. (c) Tobias Schorr
Spyros Papaioannou und die Journalistin Alkyone Karamanolis besichtigen die Schwefel-Heilbäder. (c) Tobias Schorr
Spyros Papaioannou und die Journalistin Alkyone Karamanolis besichtigen die Schwefel-Heilbäder. (c) Tobias Schorr
Die einmalige Architektur der Heilbäder sorgte für ein angenehmes Klima auch im heißen Sommer. (c) Tobias Schorr
Die einmalige Architektur der Heilbäder sorgte für ein angenehmes Klima auch im heißen Sommer. (c) Tobias Schorr
Sogar Schwalben finden in den Heilbädern einen Nistplatz. (c) Tobias Schorr
Sogar Schwalben finden in den Heilbädern einen Nistplatz. (c) Tobias Schorr
Die einfachen Badewannen, in denen das schwefelhaltige Wasser gegen diverse Krankheiten hilft. (c) Tobias Schorr
Die einfachen Badewannen, in denen das schwefelhaltige Wasser gegen diverse Krankheiten hilft. (c) Tobias Schorr
Die hohen Gänge des Heilbads sorgen für gute Durchlüftung. (c) Tobias Schorr
Die hohen Gänge des Heilbads sorgen für gute Durchlüftung. (c) Tobias Schorr
Alkyone Karamanolis interviewt Spyros Papaioannou im Rahmen des DW-Interviews. (c) Tobias Schorr
Alkyone Karamanolis interviewt Spyros Papaioannou im Rahmen des DW-Interviews. (c) Tobias Schorr
Andreas Deffner, Alkyone Karamanolis und Spyros Papaioannou an den Quellen, die aus dem Karst-Gebirge Mali Bardi strömen. (c) Tobias Schorr
Andreas Deffner, Alkyone Karamanolis und Spyros Papaioannou an den Quellen, die aus dem Karst-Gebirge Mali Bardi strömen. (c) Tobias Schorr
Die schwefelhaltigen Thermalwässer strömen aus Störungen des Kalkgesteins, die eine Verbindung zu Magmakammern haben. (c) Tobias Schorr
Die schwefelhaltigen Thermalwässer strömen aus Störungen des Kalkgesteins, die eine Verbindung zu Magmakammern haben. (c) Tobias Schorr
Spyros Papaioannou führte uns zu den interessanten Stellen der Heilbäder und erklärte ihre Geschichte. (c) Tobias Schorr
Spyros Papaioannou führte uns zu den interessanten Stellen der Heilbäder und erklärte ihre Geschichte. (c) Tobias Schorr
Im Westen der Kurstadt Methana befinden sich die Heilbäder Agios Nikolaos. (c) Tobias Schorr
Im Westen der Kurstadt Methana befinden sich die Heilbäder Agios Nikolaos. (c) Tobias Schorr
Die Heilbäder Agios Nikolaos wurden nach dem 2 Weltkrieg mit den Mitteln des Marshal-Plans aufgebaut. (c) Tobias Schorr
Die Heilbäder Agios Nikolaos wurden nach dem 2 Weltkrieg mit den Mitteln des Marshal-Plans aufgebaut. (c) Tobias Schorr
Spyros Papioannou und Andreas Deffner beim Gespräch über die Heilbäder. (c) Tobias Schorr
Spyros Papioannou und Andreas Deffner beim Gespräch über die Heilbäder. (c) Tobias Schorr
Eine Marmorwanne im Heilbad Agios Nikolaos. (c) Tobias Schorr
Eine Marmorwanne im Heilbad Agios Nikolaos. (c) Tobias Schorr
Eine moderne Whirlpool-Wanne im Heilbad, die auch mit Lichteffekten arbeitet. (c) Tobias Schorr
Eine moderne Whirlpool-Wanne im Heilbad, die auch mit Lichteffekten arbeitet. (c) Tobias Schorr
Neben den modernen Heilbädern befindet sich die Ruinen eines antiken Heilbads. (c) Tobias Schorr
Neben den modernen Heilbädern befindet sich die Ruinen eines antiken Heilbads. (c) Tobias Schorr
Die Journalistin Alkyone Karamanolis fotografiert die Quelle des Heilbads Agios Nikolaos. (c) Tobias Schorr
Die Journalistin Alkyone Karamanolis fotografiert die Quelle des Heilbads Agios Nikolaos. (c) Tobias Schorr