Wanderroute D (orange) auf Methana

Der Rundwanderweg D

Hochebene auf der Route D. (c) Tobias Schorr
Hochebene auf der Route D. (c) Tobias Schorr

Den Rundwanderweg D kann man von mehreren Stellen beginnen. Der klassische Start beginnt in Megalochori. Man geht vom Dorfplatz die Gasse ans oberen Ende des Dorfs und hält sich rechts. Es geht über ein trockenes Bachbett auf einen uralten Steinplattenweg bergauf. In ungefähr 30-45 Minuten erreicht man die wunderschöne, byzantinische Kapelle Panagitsa mit ihren uralten Fresken. Sie stammt wohl aus der Zeit um 1200 n.Chr. Auch in ihrer Umgebung gab es wahrscheinlich ein antikes Heiligtum, denn in die Kapelle sind auch antike Reste verbaut. Der Weg führt am Rand des kleinen Lavadoms durchs Tal. Zwischen den Felsen findet man Reste von Gräbern. Gegenüber geht der Weg am Berghang hoch. Nach etwa zwanzig Minuten erreicht man das verlassene Gehöft, in dem bis zu seinem Tod in 2012 der Bergziegenhirte Georgios Dimitriou lebte. Nach den Ruinen (die zu verkaufen sind!) geht es geradeaus den Berg hoch. Hier könnten Sie aber auch rechts gehen, Dann kämen Sie in einer Kurve zum Weg C (grün), der zu den höchsten Gipfeln führt oder geradeaus weiter zur Kapelle Agios Panteleimon. Von dort aus kann man auf dem Fahrweg nach Methana wandern.
Ansonsten geht es den Berg hier weiter hoch zu einer kleinen Hochebene. Gegenüber führt der Weg beim Geröllfeld weiter bergauf und dann links. Es geht durch kleine Wäldchen und das Ziel sind die Zisternen am Westende der Makrylongos-Hochebene.
Sie folgen nun am besten der wenig befahrenen Bergstrasse für 1,5 km. Dann beginnt links eine Erdstrasse, der Sie folgen. Nach 700 Metern geht es links auf eine kleine Hochfläche. Nach der Zisterne geht der Weg oberhalb links weiter. Über kleine Kehren kommen Sie bald zur zweiten, wunderschönen Kapelle auf dieser Tour. Die Kapelle Agios Joannis liegt an der Stelle eines antiken Heiligtums. Das sehen Sie schon daran, dass ein Ionische Säulenkapitell in ihre Fassade verbaut ist. Die Aussicht von hier oben ist wunderschön! Man sieht den Hafen von Vathy und den Golf von Epidaurus. Bald erreichen Sie Megalopotami und von dort aus können Sie entweder wieder links auf der kleinen Strasse nach Megalochori gehen oder geradeaus runter in den Fischerhafen Vathy wandern und sich dort mit frischen Meeresfrüchten stärken. Wer ganz fit ist, kann bis zur Akropolis Paliokastro wandern. Auch dort gibt es eine kleine Taverne. Wer die ganze Route wandert, sollte 5-8 Stunden einplanen und genug Trinkwasser mitnehmen.

Fotos

Wandergruppe im März 1997 auf der Hochebene über dem Panagitsa-Tal. (c) Tobias Schorr
Wandergruppe im März 1997 auf der Hochebene über dem Panagitsa-Tal. (c) Tobias Schorr
Das Schild zum Aufstieg über Megalopotami. (c) Tobias Schorr
Das Schild zum Aufstieg über Megalopotami. (c) Tobias Schorr
Die Hochebene oberhalb der Gehöfte der Ziegenhirten. (c) Tobias Schorr
Die Hochebene oberhalb der Gehöfte der Ziegenhirten. (c) Tobias Schorr
Kreuzung mit der Route E (gelb). (c) Tobias Schorr
Kreuzung mit der Route E (gelb). (c) Tobias Schorr
Gäste steigen über eine Treppe auf die Hochebene. (c) Tobias Schorr 1997
Gäste steigen über eine Treppe auf die Hochebene. (c) Tobias Schorr 1997
Beim Reinigen der Wanderwege 1997. (c) Tobias Schorr
Beim Reinigen der Wanderwege 1997. (c) Tobias Schorr
Die Kapelle Agios Joannis oberhalb von Megalopotami. (c) Tobias Schorr
Die Kapelle Agios Joannis oberhalb von Megalopotami. (c) Tobias Schorr
Die byzantinische Kapelle Panagitsa. (c) Tobias Schorr
Die byzantinische Kapelle Panagitsa. (c) Tobias Schorr
Die uralte Zisterne, kurz bevor man die Strasse erreicht. (c) Tobias Schorr 1991
Die uralte Zisterne, kurz bevor man die Strasse erreicht. (c) Tobias Schorr 1991