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Sterna [Tou] Gambrou Etwa 1 km oberhalb und südlich von Kameni Chora befinden sich die Ruinen eines verlassenen Dorfes, das ca. 1834 aufgegeben wurde. Bis zur griechischen Unabhängigkeit waren die meisten Dörfer in den Bergen. Denn man mußte vor Seeräuberangriffen Schutz haben und wollte auch die türkischen Steuereintreiber abhalten. An der Stelle des Dorfes muß es auch in der Steinzeit und später in vorgeschichtlicher und antiker Zeit Gebäude gegeben haben. Etwas südlicher befindet sich unterhalb des Ruinendorfes ein auffälliger, unterhöhlter Felsen, der wohl in der Steinzeit schon eine Behausung war und später wahrscheinlich als Heiligtum genutzt wurde. Inzwischen kann man das Dorf auf dem neuen Fahrweg relativ schnell erreichen. Sehr schön ist die neue "Straße" der Gemeinde Methana nicht. Der alte Steinplattenweg wurde zum Großteil zerstört. Einen Rest davon kann man südlich am Berghang noch ein paar hundert Meter verfolgen und versteht, was Methana durch die sinnlosen Straßenbauprojekte verliert... Den Namen "Sterna tou Gambrou" bekam das Dorf durch einen Unfall. Vor etwa hundert Jahren machte sich ein Bräutigam mit seinem Maultier von Kameni Chora auf den Weg zu seiner Braut in Makrylongos (Pano Mouska). An einer Zisterne wollte er seinen Durst stillen. Leider brach der Rand der Zisterne ein und er rutschte in die tiefe Zisterne und ertrank. Seitdem heißt sie "Zisterne des Bräutigams". |
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