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Kato Mouska [Palia Loutra] Das kleine Dorf Kato Mouska wird heute "Palia Loutra" genannt, was eigentlich "alte Bäder" bedeutet. Diese befinden sich aber etwa 1 km tiefer an der Küstensiedlung Agios Nikolaos. Die Umbenennung der Dörfer Methanas erinnert daran, welch große Angst der griechische Staat davor hatte, daß der nördliche Nachbar Albanien Ansprüche an Griechenland stellen könnte. Da die Ursprünge der Methaner in Albanien liegen (ca. 1400-1700), haben auch die Dörfer früher albanische Namen getragen. Diese wurden dann später "hellenisiert". Auch viele der Berge Methanas tragen noch heute albanische Namen (nicht aber in der offiziellen Militärkarte). In Kato Mouska leben noch ein paar wenige Bauern und so langsam wird es immer einsamer, obwohl die herrliche Lage des Dorfes ideal für den Fremdenverkehr wäre. Hier könnte man kleine, landestypische Unterkünfte einrichten und im Rahmen des sanften Tourismus für Jobs sorgen... Aber auch hier hat der schlechte Geschmack der Gemeinde Methana wieder voll eingeschlagen. Wie kann man nur auf die Idee kommen, der wunderschönen Dorfkirche der Panagia ein super-häßliches Zinkdach vorzusetzen??? Gibt es keine Lösung, die z.B. mit Holz eine traditionelle und schöne Schutzvorrichtung für die Gläubigen geschaffen hätte und der uralten Tradition Respekt gezollt hätte? Ist das der Sinn, der EU-Mittel? Daß alles, was schön und gut war, zerstört und verschlimmbösert wird? Was soll das??? |
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