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Megalochori Das Dorf Megalochori (albanisch: "Katounti Imath") befindet sich an der Westseite der Halbinsel Methanas. Seine etwa 300 Einwohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft oder der Fischerei. Ein Teil der Bewohner arbeitet im Fremdenverkehr in der Kurstadt Methana. Das Dorf leidet unter der Abwanderung der jungen Bevölkerung in die Hauptstadt Athen. Megalochori ist sicherlich das älteste Dorf der Westküste, wenn nicht überhaupt das älteste Dorf der Halbinsel. Sein Ursprung liegt an der Küste der Halbinsel bei der antiken Stadt Methana und der antiken Akropolis Paliokastro. Die ersten Siedlungsspuren befinden sich um die antike Akropolis. Dort sollen Reste aus der Steinzeit entdeckt worden sein. Erste Höhepunkte der Siedlung gab es in der mykenischen Zeit um 1300 v.Chr. und dann in der klassischen, antiken Zeit von ca. 800-200 v. Chr. Nach dieser Zeit versuchte man in römischer Zeit die Stadt zu erhalten, bis es dann langsam abwärts ging. Ab ca. 200 n.Chr. versinkt Methana in der Bedeutungslosigkeit. Seeräuberangriffe, Seuchen und Erdbeben zerstörten die Stadt, von der ein Teil im Meer versank. Die wenigen Bewohner, die übrigblieben, siedelten sich nun in einem sicheren Tal oberhalb des heutigen Dorfs an. Dort wurde dann um ca. 1100-1200 n.Chr. die Kapelle der Panagia, sowie eine weiter etwas höher gelegene Kapelle, von der nur die Grundmauern erhalten sind. Um die Panagia-Kapelle gibt es zerstörte Gräber und auch Reste, die darauf hindeuten, daß es hier auch in der Antike ein Heiligtum gab. Heute leben hier oben die Bergziegenhirten der Familie Dimitriou, die dem Hochtal Panagitsa Leben geben. Megalochori ist heute ein beliebter Ort, in dem auch ein paar Ausländer Häuser gekauft und sehr schön renoviert haben. Die alte Dorfschule wurde vom Architekten Spyros Papaioannou renoviert & modernisiert und als Landhotel genutzt. Es sollte die Wanderwege ergänzen, die ich 2000 zusammen mit Spyros Papaioannou und 8 albanischen Mitarbeitern renovierte. Leider ist der Großteil der Wanderwege zugewachsen, weil sich die Gemeinde Methana nicht dafür interessierte und lieber in Strassen investierte... |
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