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13.6.07: Die Taxi-Fahrer Methanas gegen Theodoros Joannou!
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Kameni Chora Kameni Chora (deutsch: "verbranntes Land") ist sicher das aufregendste Dorf der Halbinsel Methana. Es befindet sich direkt am südlichen Fuß eines erloschenen Vulkans. Ein paar Bauern leben noch hier, aber es wirkt alles schon sehr einsam. Nur Dorte aus Dänemark und ihr Mann Theodoros Joannou geben dem Dorf mit ihrer Kneipe "to Ifaisteion" ("der Vulkan") ein bißchen Leben. Bis vor ein paar Jahren war Kameni Chora das wildeste, romantischste und landschaftlich einmaligste Dorf, das ich in Griechenland kannte. Dann kam die Gemeinde Methana auch hier auf die Schnappsidee, den Vulkan "touristisch zu erschließen". Mit viel EU-Geld wurde der jahrhunderte alte Wanderweg zerstört und mit einer engen Asphaltpiste überdeckt. Nun kann man in ein paar Minuten zum Anfang des Vulkans fahren. Nun kommen auch Besucher zum Vulkan, die eigentlich für einen Aufstieg nicht gerüstet sind. Der Vulkan ist nur etwas für Leute, die trittfest sind und, die sich WIRKLICH für Vulkanismus interessieren! Denn einen Krater, wie z.B. am Vesuv oder auf Santorin, gibt es nicht. Und dort, wo die Straße endet, sammelt sich an einem Unterstand der Müll der Besucher. So verliert auch dieser wunderbare Ort seine Unberührtheit und sollte die Strasse weiter bis in die Berge asphaltiert werden, wirds mit der Ruhe bald vorbei sein. Und die so "naturbegeisterten" Taxifahrer und Möchtegern-4x4-Fahrer werden mit ihren Zigaretten für einen waldfreien Blick sorgen... |
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