DIE VULKANHALBINSEL METHANA IN GRIECHENLAND  
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Griechische Ökologen

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Natur

Die vulkanischen Böden Methanas sind sehr reich an Mineralstoffen und halten die Feuchtigkeit weit besser als verkarstete Kalkböden. Dazu kommt das milde, sonnenreiche Klima. Diese beiden Faktoren bieten zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten eine ideale Heimat. In Methana existieren vier verschiedene Naturräume, die unterschiedliche Boden- und Klimaqualitäten bieten. Die Küste besteht hauptsächlich aus vulkanischem Schwemmland, Felsen und nur an wenigen Stellen aus feinem Sand.
Dort kann man mit etwas Glück die seltenen Meeresbewohner im seichten Wasser beobachten. Dazu gehören Seelilien, Oktopusse und sehr selten der Moschuskrake, der in der Paarungszeit ein nautilusähnliches Kalkgehäuse entwickelt (sogenanntes Papierboot). Der antike Schriftsteller PAUSANIAS berichtete, daß es in der Antike an den Küsten sogar Seehunde gegeben haben soll. Zu den schönsten Landbewohnern, die man an Methanas Küsten beobachten kann, ist der Eisvogel zu zählen, der pfeilschnell in das flache Wasser schießt und sich kleine Fische erbeutet. An den Felsküsten, die oft das Ende ehemaliger Lavaströme darstellen, wachsen hauptsächlich Büsche der wilden Pistazie. Im Frühjahr leuchtet an vielen Stellen der gelbe Strandmohn.
An die Küste schließen sich meistens die Gärten und Olivenfelder der Methaner an. An den unbewirtschafteten Stellen herrscht die mittelmeerische Macchia. Man findet Büsche der wilden Pistazie, Pinien, wilden Origano, Baldrian, Akazien, Ginster. Allmählich steigt das Terrain an. An Kulturpflanzen sieht man, neben den Oliven, hauptsächlich Mandelbäume, die in der Zeit von Januar bis Mitte Februar blühen. Die unbewirtschafteten Hänge werden von der Zwergeiche und Erdbeerbaumsträuchern beherrscht. Im Berggebiet Methanas ist das Klima wechselhafter und feuchter. Dort findet man die letzten Reste von Eichen und Pinien. Die Hänge und Gipfel werden von einem dichten Gestrüpp aus Erdbeerbaumsträuchern und Erika geprägt. Hier wachsen im Frühling zahlreiche, seltene Orchideenarten. Im Stavrolongosvulkan entdeckt man äußerst seltene, rubinrote Rosen, deren Blütezeit Mitte Mai ist. Im Herbst findet man nach den ersten Regenfällen Pilze wie zum Beispiel den Parasol und Morcheln. Ab Oktober tragen die Erdbeerbaumsträucher ihre kräftig rot gefärbten, eßbaren Früchte. Im Berggebiet von Methana gibt es zahlreiche Rotfüchse, Dachse und selten auch die griechische Landschildkröte. An Vögeln sind Eichelhäher, Rabenkrähen und Rebhühner häufig. In den Bergen trifft man häufig auf Ziegenherden, die als einzige die Wanderwege frei halten. Methanas Natur ist besonders durch den Strassenbau, Waldbrände und den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln gefährdet.

In Methana gibt es nicht nur seltene Orchideen, sondern auch leider einige Verantwortliche, die die Natur zerstören und in Gefahr bringen...

In Methana gibt es nicht nur seltene Orchideen, sondern auch leider einige Verantwortliche, die die Natur zerstören und in Gefahr bringen...