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Kontakt-Daten:
METHANA VOLCANIC SPA Brüder Papaioannou GR-18030 Methana 003022980-92079 003022980-92957 E-Mail-Kontakt (englisch&griechisch) |
Heilbäder von Methana Die Heilbäder Methanas haben die Halbinsel Methana schon in der Antike berühmt gemacht. Schon der antike Schriftsteller PAUSANIAS beschrieb die Thermalquellen, die in Anschluß an den historischen Vulkanausbruch (um 230 v.Chr.) aus den Felsen flossen. Aber sicher wurden die Quellen schon viel eher genutzt und es kann kein Zufall sein, daß schon in mykenischer Zeit auf Methana eines der wichtigsten Heiligtümer (wahrscheinlich des Poseidon) gegründet wurde. Und dieses Heiligtum, das 1990 entdeckt wurde, befindet sich "zufällig" oberhalb der Bucht Thiafi mit ihren heilkräftigen, vulkanischen Salzen... Die "modernen" Heilbäder wurden gegen 1900 zum ersten Mal auch von fremden Besuchern genutzt. Anfangs gab es nur kleine Becken, in die das wertvolle und bis zu 39 Grad warme Heilwasser floß. Später wurden einfache Hütten gebaut und erst gegen 1912 wurde das klassizistische Heilbadgebäude von einem deutschen Architekten errichtet. Damit war ein deutlicher Aufschwung Methanas verbunden. Besucher kamen sogar aus Ägypen, Kanada oder Deutschland. Aufzeichnungen zufriedener Gäste sind noch heute im Bad & Hotel Ai Pigae vorhanden. Methana bekam eine kulturelle Infrastruktur, die bis heute nicht mehr erreicht wurde. Ein Theater, ein Kasino und zahlreiche Kaffeehäuser sorgten für zufriedene Gäste. Und so war Methana die wichtigste Kurstadt des Balkans. Die Methaner erreichten einen beachtlichen Wohlstand und investierten ihr Geld mehr und mehr in der aufstrebenden Stadt Athen. Bis zum 2. Weltkrieg ging alles gut. Dann kam die erste Krise. Nur wenige konnten sich noch die Kuren leisten. Nach dem Krieg hatte auch Methana am Marshall-Plan Teil, der u.a. in das Heilbad Agios Nikolaos am Ostende der Stadt investiert wurde. Bis in die 60er, 70er und bis in die 80er war Methana dann das Ziel der einfachen Athener Gäste. Diese hatten nicht mehr die finanziellen Mittel, um viel auszugehen oder zu konsumieren. Viele wurden von ihrer Krankenkasse nach Methana geschickt. Die lokalen Unternehmer machten immer weniger Gewinn und investierten nicht in zeitgemäße Läden und Angebote. Der Abschwung begann und ist bis heute nicht gestoppt. Und dann kam es dick. Die konkurrierende Bäderstadt Loutraki bei Korinth bot Unterhaltung, Kasino und zeitgemäße Hotels. In Methana wurden Stück für Stück die Kinos geschlossen und die Discos störten die meist älteren Kurgäste. Auch sie wurden geschlossen. Methana bekam das Image eines Altersheims. In den letzten Jahren kam dann noch die moderne Bäderstadt Edipsos auf der Insel Euböa dazu. Jahr für Jahr sanken die Besucherzahlen und die Heilbäder (im Besitz des Staates) wurden vernachlässigt. Erst um 1996 begann man darüber nachzudenken, die Bäder in private Hände abzugeben. Ein "Kenner" der Bäderszene (Manfred Bohr) kam und machte eine Präsentation über die Aufwertung der Bäder. Um 2002 wurden die Bäder dann an die Brüder Papaioannou verkauft, die nun u.a. mit deutscher Hilfe die Bäder renovieren und modernisieren. Ziel ist, die Bäder mit modernsten Geräten für verschiedene Therapien auszurüsten und technisch den Anschluß wiederzugewinnen. Ob es gelingen wird, wird die Zeit zeigen. Bisher behindert man die Aktivitäten regelmäßig mit bürokratischen Vorgaben. Heilquellen gibt es nicht nur im Hauptort Methana, sondern in der Bucht Thiafi und bei der Küstensiedlung Agios Nikolaos im Nordosten der Halbinsel ("Bad des Pausanias"). |
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